Leidenschaft für Heilige

Jörg Breu d.Ä., Kreuzigungsmarter, um 1525

25 Jahre Museum Fürstenfeldbruck

Die Gemälde und Skulpturen, die in der Ausstellung zu sehen sind, stammen aus der Sammlung von August Aumiller (1868-1929), dem Hofkaplan der königlichen Landhofkirche Fürstenfeld. Sein vorrangiges Sammelinteresse galt der christlichen Kunst aus säkularisierten Klöstern, vor allem Skulpturen von heiligen Männern und Frauen. In diesem Zusammenhang erwarb er auch zahlreiche Objekte aus der ehemaligen Zisterzienserabtei Fürstenfeld und betrieb zusammen mit Brucker Bürgern die Gründung eines ersten Museums im Jahr 1904 – Grundstock für das 1991 eröffnete städtische Museum in Fürstenfeld.

Die Ausstellung zeigt unter anderem Werke von Jörg Breu dem Älteren, Johann Heinrich Schönfeld, Carlo Marrati, Lorenz Luidl sowie von weiteren Meistern mittelalterlicher und barocker Kunst.

Aus Anlass der kürzlichen Erwerbung einiger Heiligenfiguren aus der ehemaligen Privatsammlung August Aumillers hat sich das Museum mit der Sammeltätigkeit des Priesters beschäftigt. Seine Kunstobjekte sind heute auf Privatsammlungen, das Diözesanmuseum Freising und das Museum Fürstenfeldbruck verteilt. Die Zusammenführung der Objekte soll das Geschichtsverständnis und Sammlungskonzept dieses ungewöhnlichen Kirchenmannes vor Augen führen, der den Sinn für qualitativ hochwertige regionale Kultur erhalten und schärfen wollte. Die Ausstellung beschäftigt sich mit den Funktionen der Heiligen im Wandel der Zeit, zeigt, wie sich Heilige „zu erkennen geben“ und thematisiert Heiligenschein und Märtyrertod unter aktuellen Gesichtspunkten.

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