Wetter und Mensch

Carl Robiczek, Kinder bei Gewittersturm, Museum Fürstenfeldbruck

Wetter war seit jeher von existenzieller Bedeutung - als Auslöser von Naturkatastrophe, von Dürren und Hungersnöten, aber auch für die jahrezeitlichen Arbeiten. Wetter bildet eine zentrale menschliche Grundkonstante. Wir haben jeden Tag mit ihm zu tun und vertreiben uns die Zeit mit Gesprächen über das Wetter. Es liefert uns Anhaltspunkte für das Klima und seine Veränderungen.

 

 

 

Selma Des Coudres, Frauen bei der Ernte, Museum Fürstenfeldbruck

Die Ausstellung präsentiert das Wetter als kulturellen Faktor, als ein Phänomen, das unser Leben tangiert und das sich entsprechend in der Kunst spiegelt. Herausragende Künstler wie Heinrich Reinhold, Carl Rottmann, Eduard Schleich, Theodore Gudin und Carl Spitzweg beweisen mit ihren eindrucksvollen Gemälden die Faszination für Wetterphänomene. Besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Studium der Wolken.

Taschensonnenuhr, Bezirksmuseum Dachau

Seit der Aufklärung setzte man sich intensiv mit der Messung und Vorhersagbarkeit von Wetter auseinander. Metereologische Aufzeichnungen aus Fürstenfeld belegen das Interesse für Wetterregeln. Nicht zuletzt bestimmte die Witterung darüber, ob es ein "fettes" oder ein "mageres" Jahr werden würde. Wie die Menschen versuchten, sich und ihr Hab und Gut vor extremen Wetterereignissen zu schützen, aber auch die soziale und politische Problematik von klimatischen Veränderungen wird in der Ausstellung thematisiert.

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