Schule

Unsere Führungen sind dialogisch ausgerichtet und der jeweiligen Jahrgangststufe und dem Lehrplan angepasst. Nachgebaute Objekte zum Anfassen, kleine Vorführungen, zeittypische Gewänder und andere Materialien lassen Geschichte "begreifbar" werden. Im Anschluss an die Führungen bieten wir Workshops an, in welchen Themen der Führungen kreativ weitergeführt werden. Die dabei entstandenen Werke dürfen mit nach Hause genommen werden.

Am Ende der Seite finden Sie unser aktuelles Programm zum herunterladen.

 

Steinzeit

Von Jägern, Sammlern und ersten Bauern - Reise in die Steinzeit
Bei einer »Reise« in die Steinzeit erfährt man, wie die Menschen vor 10000 Jahren als Jäger und Sammler lebten und wie sie ein paar Jahrtausende später zu Bauern wurden. Wie schwierig es war, Werkzeuge aus Stein herzustellen oder wie man Pfeile und Harpunen gemacht hat, wird genau erklärt. Dazu gehört
auch der Blick in einen steinzeitlichen Kochtopf und eine kleine Vorführung, die zeigt, wie mühsam es war, Feuer zu machen
(ab 1. Kl.).

Steinzeit-Detekive unterwegs - Der Steinzeit auf der Spur
Seltsame Objekte müssen identifiziert werden. Dazu begeben sich unsere Detektiv-Teams auf Spurensuche in die Steinzeitabteilung, erforschen das Leben der ersten Menschen in unserer Gegend und präsentieren ihre Ergebnisse (ab 5. Kl.).

Workshop
Keramik à la Steinzeit (ab 1. Kl.)
Nähen einer Ledertasche mit der Knochennadel (ab 3. Kl.)
Steinzeitbohrer und vieles mehr zum Ausprobieren (ab 3. Kl.)

 

Kelten und Bajuwaren

Kelten-Detektive unterwegs - Die Kelten im Landkreis Fürstenfeldbruck
Vor über 2000 Jahren lebten die »Verwandten« von Asterix und Obelix, die Kelten, in unserer Gegend. Ob es auch bei uns so ein »kleines unbesiegbares Dorf« gab? Wie die Kelten hier lebten, wie sie aussahen oder sich kleideten und so manches mehr finden die Kelten-Detektive selbst heraus und präsentieren ihre Ergebnisse (ab 3. Kl.).

Workshops
Keramik à la Keltenzeit (ab 3. Kl.)
Fibeln aus Silberdraht (ab 3. Kl.)
Pfeilspitzen selbst gegossen und/oder Beschläge selbst geprägt (ab 5. Kl.)

Von Kopf bis Fuss ein echter Bajuware
Große Gräberfelder aus der Bajuwarenzeit befanden sich in Emmering, Germering und Maisach. Die Funde aus diesen Gräbern lassen das Leben der Bajuwaren im Brucker Land wieder lebendig werden. Sie erzählen, wie die Menschen damals gekleidet waren, was Kleider über Leute aussagen und welcher Schmuck wann modern war.

Workshop
Schmuck geprägt (ab 2 Kl.)
 

Römer

Das Leben der Römer im Brucker Land
Mit der Eroberung der Römer vor etwa 2000 Jahren änderte sich vieles in unserer Region. Die Originalfunde aus dem Landkreis zeigen, wie römische Häuser aussahen, wie sich Römer kleideten und welche Neuerungen sie sonst noch einführten (ab 3. Kl.).

Alea iacta est - Römische Spielwelt
Hier geht es nur um eins: spielen, spielen, spielen. Auch im Museum gibt es Hinweise auf die Spiele der Römer. Was vor 2000 Jahren gespielt wurde, kann man hier selbst ausprobieren(ab 1. Kl.).

Römer zum Anfassen - Spezialführung
Wie haben die Römer in unserer Gegend gelebt? Das Einkleiden mit römischen Gewändern, das Kennenlernen einiger typischer Lebensmittel und Gewürze, das Anfassen römischer Gebrauchsgegenstände und das Schreiben auf Wachstafeln macht den Museumsbesuch zu einem eindrucksvollen Erlebnis
(ab 3. Kl.).

Workshops
Römisches Spiel im Lederbeutel (ab 1. Kl.)
Spiele ausprobieren (ab 1. Kl.) / Römisches Brettspiel (ab 3. Kl.)
Münzgießerei (ab 5. Kl.) / Römisches Brettspiel (ab 5. Kl.)
Römische Sandalen (ab 5. Kl.)
 

Kloster Fürstenfeld  1. – 2. Kl asse

Frühling, Sommer, Herbst und Winter - Jahreszeiten im Bild
Jede Jahreszeit hat ihre Besonderheiten: Es wachsen unterschiedliche Pflanzen, die Natur präsentiert sich in verschiedenen Farben und die Stimmung ändert sich. Das zeigen auch die Jahreszeitenbilder von Ignaz Baldauf, die wir gemeinsam betrachten. Dabei werden wir zu Farbexperten und lernen das genaue Hinsehen. »himmlische Dinge« über Engel kennen. Natürlich wollen wir auch herausfinden, wie man solche Engel macht und wie sie an die Wand kommen.

Engelein, Engelein flieg
engeln auf der spur Im Museum tummeln sich einige Engel. Manche sind richtig gut gelaunt, andere ein wenig traurig. Wir suchen sie und lernen »himmlische Dinge« über Engel kennen. Natürlich wollen wir auch herausfinden, wie man solche Engel macht und wie sie an die Wand kommen.

Heilige fÜr alle Fälle - Ein who is who der Namenspatrone
Heilige sind für vieles zuständig: Namenstage sind nach ihnen benannt und jeder hat seinen eigenen Aufgabenbereich und Attribute. Da kann man schon einmal durcheinanderkommen.Wir bringen Klarheit in das Wirrwarr und entdecken dabei womöglich unseren persönlichen Heiligen.

Workshops
Mal-Atelier (ab 1. Kl.)
Engel aus Ton geschnitzt (ab 1. Kl.)
Heiligen-Domino (ab 1. Kl.)

Kloster Fürstenfeld 3. – 5 . Klasse

Ein Kopf bringt alles ins Rollen - Die Geschichte des Klosters Fürstenfeld
In 540 Jahren ist viel passiert im Kloster Fürstenfeld. Wir verfolgen die Geschichte des berühmten Klosters von seiner Gründung bis zu seiner Auflösung und erfahren dabei einiges über das Leben der Fürstenfelder Mönche und Äbte. Dabei können wir in ihre Gewänder schlüpfen, klösterlicher Musik lauschen, unsere Nase in die Klosterapotheke stecken und erfahren, wie Bücher mit der Hand geschrieben wurden.

Zwischen Himmel und Erde - Barocke engel in der Klosterkirche
Wie alle barocken Kirchen ist auch unsere Klosterkirche von vielen liebenswerten Engeln und Putten bevölkert. Bei einem Suchspiel lernen wir die Aufgaben der Engel kennen.

Museum und Klosteranlage - Spezialführung
Kloster Fürstenfeld zählt zu den prächtigsten Klosteranlagen Bayerns. Die Führung im Museum und durch die ehemalige Klosteranlage bietet Einblick in die Geschichte des Klosters, die Pracht der Klosterkirche und des früheren Klostergartens sowie die ehemalige Nutzung der Gebäude.

Workshops
Engel-Fresko / Engel-Suchspiel in der Klosterkirche
Mittelalterliche Schreibstube / Kräutersalbe oder -tee

Kloster Fürstenfeld 5. - 7. Klasse

Mauern, Bögen und Madonnen« - Das gotische Kloster Fürstenfeld
Auch wenn heute nicht mehr viel von der gotischen Anlage des Klosters Fürstenfeld zu sehen ist, können wir uns doch ein Bild von der Anlage machen. Alte Pläne, Architekturfragmente,
Statuen und Bilder des früheren Klosters helfen uns dabei.

»Ora et Labora« - Das Leben im Kloster
Die Mönche im Kloster Fürstenfeld lebten nach der Regel des hl. Benedikt »ora et labora«. Damit war ihr Tag klar gegliedert in Zeiten des Betens und in Zeiten der Arbeit. Wir finden heraus, wie solch ein Tag ablief, welche Arbeiten im Kloster verrichtet wurden und wie der »Großbetrieb« Kloster funktionierte. Dabei lernen wir die Klosterregeln ebenso kennen wie die Strafen, die bei Übertretung der Regeln erfolgten und schlüpfen selbst in die Rolle der Mönche, deren Gewänder und Zeichensprache wir ausprobieren.

Workshops
Gotische Tafelmalerei
Fassmalerei
Mittelalterliche Schreibstube mit Farbherstellung

Kloster Fürstenfeld 7. –  9 . Klasse

Theatrum sacrum - Barocke Bildsprache
Für die barocke Anlage des Klosters Fürstenfeld engagierte der Kurfürst viele berühmte Künstler. Wir lernen Ignaz Günther, Giovanni Antonio Viscardi, Jakob Potma oder die Familie Asam und ihre Werke kennen. Dabei erfahren wir – auch im Selbstversuch – einiges über barocke Gesten, Mimik und Bildkompositionen.
Außerdem machen wir uns mit den prächtigen Inszenierungen in der Klosterkirche vertraut.

Fresko, Gold und Stuck - Barocke Techniken
Das barocke Kloster Fürstenfeld war reich geschmückt mit Stuck und Marmor, Gold und Silber, Skulpturen und Gemälden. In dieser Führung wenden wir uns der technischen Seite dieser schönen Dinge zu und erfahren, wie sie gemacht wurden. Wir erkunden, wie aus einem kleinen Entwurf ein großes Deckenfresko wird, wie man »falschen« Marmor oder Gipsverzierungen macht und wie die Dinge schön bunt werden.

Workshops
Barocke Malerwerkstatt
Fresko-Technik
Scheinmalerei
 

Bruck um 1900

 "Die gute alte Zeit"- Leben in Bruck um 1900
Wie lebte man in Bruck vor gut 100 Jahren? Womit verbrachten Kinder, Frauen und Männer ihre Zeit? Wir lassen »die gute alte Zeit« wieder lebendig werden. Führung mit/ohne Fragebogen. (ab 2. Kl.).

Glückliche Kindheit? - Kind sein um 1900
Immer ist von der »guten alten Zeit« die Rede, als Kinder noch Kinder sein durften und viel Platz zum Spielen hatten. Wir folgen den Spuren der Kinder im alten Bruck von der Geburt bis zur Schulbank und lernen dabei ihren Alltag, ihre Pflichten und ihre Spiele kennen.

Alte Spiele – neu entdeckt
Wer kennt sie noch – die alten Spiele mit Nüssen oder Murmeln?
Wir lernen Spiele kennen, die schon von römischen Kindern, im Mittelalter oder von den Großeltern gespielt wurden. Ein echtes römisches Spiel im Lederbeutel wird eigenhändig hergestellt.

In Szene gesetzt -  Porträtwerkstatt
Was mögen das für Menschen gewesen sein, die uns von den Gemälden und Fotos im Museum entgegenblicken? Wir sprechen darüber, wer sich wie darstellen lässt und begeben uns dann
in unsere Porträtwerkstatt. Dort porträtieren wir uns und setzen uns für ein Foto in Szene.

Workshops
Alte Spiele – neu entdeckt (ab 1. Kl.)
Theater in der Schuhschachtel (ab 3. Kl.)
Schule anno dazumal (ab 2. Kl.)
Porträtwerkstatt (ab 1. Kl.)

»Ende gut alles gut « - Märchenwerkstatt
Das Vorlesen oder Erzählen von Märchen der Brüder Grimm gehörte schon um 1900 für viele Kinder zum liebgewordenen Zeremoniell beim Zubettgehen. Neben Büchern waren Bilderbögen, Postkarten und Schulwandbilder mit Märchenmotiven sehr populär. Wir tauchen ein in die Welt der Märchen, entdecken
gute und böse Wesen und versetzen uns in ihre Rolle. Auf unserer Suche nach Zwergen und Tieren lernen wir die Märchen mit all unseren Sinnen kennen und schlüpfen in fabelhafte Rollen (Kindergarten bis 2. Kl.).

Workshops
Gut aufgehoben – ein Beutel für deinen Zwergenschatz (Kindergarten
bis 2. Kl.) / Gut bemützt – eine Zwergenmütze für alle Fälle (Kindergarten
bis 2. Kl.) / Tierisch gut – Märchenhafte Masken für jedermann (ab Vorschule)
/ Gut gebunden – Märchenbücher selbst gemacht (ab 2. Kl.)

Auf den Spuren der Miller - Eine Brucker Entdeckungsreise
Ferdinand und Oskar - so hießen zwei bedeutende Mitglieder der Familie von Miller. Wir lernen sie und ihre herausragenden Werke und Erfindungen kennen. Fast jeder kennt die "Bavaria", das Wahrzeichen Münchens und die bis heute größte gegossene Bronzestatue der Welt. Der aus Fürstenfeldbruck stammende Ferdinand von Miller hat sie hergestellt und wir erfahren, wie er dieses und andere technische "Wunderwerke" geschaffen hat. Sein Sohn Oskar von Miller hat den elektrischen Strom nach Bayern gebracht und wir lernen seine Idee der Stromübertragung von Schöngeieinsg nach Bruck kennen.

Workshops
Bavaria-Gießerei (ab 3. Kl.) /  Strom- und Batterie-Werkstatt (ab 3. Kl. )

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